Manche sagen ja: ‘Stoner Rock, das ist doch immer das Gleiche, nix neues mehr.’ Aber Bastardo beweisen, dass da immer noch was geht.
Die vier Typen aus der Nähe von Marburg haben nach Ihrer Demo 2006 Ende 2008 Ihren ersten Longplayer veröffentlicht.
Gleich der erste Track Belladonna geht voll nach vorne. Danach kommt gleich der 1. ‘Hit’ der Scheibe, Under Glas hat ‘nen schönen Drive wie auch die nächste...... ...
Manchmal kann ein Wort so viel aussagen. Bastardo beispielsweise umschreibt in drei Silben den Sound der gleichnamigen Combo schon ziemlich gut: Irgendwie dreckig, irgendwie räudig, irgendwie outlawmäßig. Mit tonnenschweren, drückenden Riffs zelebriert die vierköpfige Truppe ihren Stoner-Rock nach Kyuss-schem Vorbild und verpasst dem Ganzen durch die markante, leicht an Lemmy erinnernde Röhre von Sänger Andreas Klute eine ziemlich eigene Note. Ihr erstes reguläres Album hört auf den Namen „Skip The Present“ und bietet neun Mal eigentlich alles, was das Wüstenrockerherz begehrt.
Der energetische Opener „Belladonna“ und das darauf folgende Groovemonster „Under Glass“ eröffnen den Silberling und gefallen durch kraftvollen Gesang, nette kleine Gitarrenfrickeleien und natürlich rohe Gewalt: Kopfnicken mit Genickbruchgefahr. „Saint“ macht in dieser Tradition weiter, setzt zu Beginn in puncto Drive.......
Nach ihrem ersten Demo im Jahre 2006 haben BASTARDO, aus der Gegend um das hessische Marburg stammend, mit der Veröffentlichung ihres ersten Vollwertalbums einen weiteren Schritt in Richtung Glückseeligkeit unternommen. Welche Art von Musik könnte sich wohl hinter dem Bandnamen verbergen? Richtig, es ist dreckiger, hingerotzter Rock. Zumindest zu großen Teilen. Dass diese Tatsache nicht schlecht sein muss, beweisen BASTARDO auf ihrem neun Titel umfassenden Album fast ohne Einschränkung.
Was erwartet man von einem Musikmix aus MONSTER MAGNET, KYUSS, FU MANCHU und MOTÖRHEAD? Na klar, jede Menge Wumms und tendenziell eher keine hochtrabenden Songstrukturen, zu denen es sich allerdings einwandfrei mitwippen/gröhlen lässt. Gröhlen darf auch Sänger Andreas Klute, was ihm hörbar gut liegt. BASTARDO hatten in der Vergangenheit einige Chancen international aufzutreten und ihr Können unter Beweis zu stellen.................
Wow! Once again the German tanks rolls over the world and this time they're loaded with belly punching fuzz bombs!
After just one demo in 2006 Bastardo from Marburg, Germany releases "Skip the Present", a man eating steel shark that cuts right thru you leaving nothing behind.
The album "Skip the Present" kicks off with gorgeous Belladonna, a perfect mix of Kyuss and Dozer which makes me wanna stage dive from my kitchen table and throw my television set out of the window. These Germans practice high quality stoner rock with lots of heaviness, lots of cool riffing, and on top of that a good singer.
Tracks like Saint, Scarscraper and Hell A, makes "Skip the Present" worth every penny. Melancholy fills my body while listen to New Day Dawning, Bastardo's instrumental contribution to the album, a beautiful piece that literally grabs me by the hands and leads me to the valley of sadness.
Bastardo may be a Kyuss clone but who cares, these ass kicking "Kaisers" of fuzz know how to do it the right way. The band has matured a lot since their first demo and with "Skip the Present" in mind they will reach the high mountains.
Hail to Germany!
Nine tracks and 41 minutes of fuzz rock indoctrination is what you get
And I assure you, buying this album is not a failure.
BASTARDO Demo-CD (19:25min)
Unschwer zu erraten, in welche Richtung eine Band mit dem Namen BASTARDO tendiert. Klar, dass dreckiger Rock angesagt und Zeitgeist ein Fremdwort ist. Gleich der Opener „Dealer" geht voll in die Fresse und ist stark in der Tradition von Motörhead bzw. Tank gehalten. Gratulation, denn wenige Bands schaffen es, den Sound und Spirit der Briten so authentisch rüberzubringen. Die zweite Nummer „Creeping" setzt die Richtung fort – auch wenn sie etwas langsamer, ruhiger und experimenteller ausfällt. Die drei anderen Nummern gehen dagegen mehr in die Stoner / Emo-Ecke und beweisen aufgrund ihrer Verschiedenartigkeit, dass sich das Quartett keineswegs limitiert. Die Marburger sind ein interessanter Newcomer, der die Tradition des unkonventionellen, dreckigen Rock im Sinne der alten Schule konsequent fortführt.
...Weiter ging`s mit der Band Bastardo und Ihrem Desert Rock. Eine wohltuende, melodisch aber raue Heavy Rock Variante, welche meine Gebeine schnell mitwippen ließ.
Der Band macht es Spaß und dem Publikum ......
21-07-2006
Review: Bastardo rocken das Marburger MaNo-Festival
...Derweil kämmt sich im düsteren Trauma eine Dampframme namens „Bastardo“ mit einem elektrifizierten Schallrechen durch die grauen Zellen der Zuhörer. Die vier Musiker – in der Formation erst wenige Monate zusammen – erlauben sich, „Metallica“ mit Irrsinns-Soli à la Motörhead zu crossoverlastigem Metal......
Nachdem wir Bastardo beim Abrocken auf der Ragnarock Bühne sehen durften, haben wir uns mal direkt eine Demo unter den Nagel gerissen, denn was die Band auf der Bühne veranstaltet, hat schon kräftig Hunger auf mehr gemacht!
Etwas verdächtig ist aber schon, dass Sie bei dem Festival nur einen Song Ihrer Demo gespielt haben. Los geht`s mit „Creeping“, einem guten Stück rauen Desert Rock, wie sie ihn selber beschreiben. Gute Gitarren- und Bassparts von Stefan Pfister und Michael Schäfer, dazu das Ganze mit der rauen Stimme von Andreas Klute. Als zweites wird uns „Down“ dargeboten.
Ruhiger Anfang bis es dann zur kleinen Explosion kommt. Immer wieder mit ruhigeren Passagen eingestreut, entwickelt sich der Song zu einem Ohrwurm. Schön auch, dass nicht permanent alle Instrumente alles geben, sondern immer wieder Passagen eingearbeitet sind, wo zum Beispiel Drummer Kalle Lieber...